Mittwoch, 24. März 2010

Nun die dritte und letzte Fortsetzung

ACCRA

H
 Hier sind wir auf dem Art Centre, wo man wirklich alles kaufen kann, um Ghana zurueck in der Heimat nicht zu vergessen. Es gibt natuerlich ganz viel Schmuck in zahlreichen Variationen, Holzmasken, Schalen, Figuren und tausende Stoffe und Kleider. Problem ist nur, dass es an diesem Ort fuer einen Weissen wirklich anstrengend ist. Von jedem wird man festgehalten, ''Obruni, kauf was fuer mich!'' ... Dafuer lernt man hier wirklich das Verhandeln. Die goldene Regel ist, immer die Haelfte des angebotenen Preises ist erst ein ganz passabler Preis.

Noch immer Art Centre...

Das Independent Square, das Wahrzeichen von Ghana. Seitdem Ghana die Unabhaengigkeit 1957 erreicht hat, wird dies auch ueberall zum Ausdruck gebracht. Die Ghanaer sind wahnsinnig stolz auf ihr Land und auf den ersten Praesidenten, Kwame Nkrumah. Es gibt viele Museen, Strassen, Gebaeude usw, die nach ihm benannt wurden.

Und das sind die staendigen Wegbegleiter, die Gatter. Dort wird jeglicher Muell reingeworfen und auch gerne mal als Urinal benutzt. Dementsprechend stinkt es leider auch ueberall.

Der Strand in Accra. Sieht jetzt auf dem Bild ganz schoen aus, ist aber am Rand auch sehr dreckig und auch Straende dienen haeufig die Ersatztoiletten, dann aber nicht nur als Urinal...

african-mamas! Die aeltere Mama poundet das Fufu und die juengere sorgt fuer frischen Wind, nein, fuer Feuer natuerlich. So sieht es uebrigens in den Doerfern wirklich aus!

Alles ganz frisch! Ueberall kann man sich mal schnell eine Kokosnuss auf die hand geben lassen, fuer umgerechnet 25 Cent. Der Verkaeufer benutzt eine grosse Machete, um sie zu oeffnen. Ich habs auch mal probiert, aber mehr schlecht als recht. Die Treffsicherheit fehlt mir noch ziemlich. Dann kann man noch waehlen zwischen sehr frischem Fleisch, etwas trockener und ganz trocken. Alles schmeckt sehr gut.

Ein kleiner Innenhof hinter unserem Hotel. Dort wird gerade Palmoel gestampft, besser gesagt die Palmnuesse werden zu Palmoel zermatscht. Ist uebrigens Geschmacksache, aber die Ghanaer lieben Oel und benutzen fuer jedes Essen Unmengen davon. Deswegen wird man hier wahrscheinlich auch so dick...

Hier mal ein Malariaopfer. Das Bild entstand kurz vor der Abreise meiner Lieben. Wir mussten uns im Hotel tschuess sagen, weil ich nicht raus konnte. Naja, aber nun ist ja alles wieder gut und es war gar nicht so schlecht, krank zu sein, wenn die Familie da ist und einen pflegen kann.
So und das waren nun die zwei Wochen durch Ghana reisen. Es war eine super Zeit und nur noch 5 Monate, dann bin ich endlich wieder da.

Nun noch ein paar Bilder der letzten Zeit.
Eine Taxifahrt die ist lustig, eine Taxifahrt die ist schoen... Ja so sieht es meist aus, wenn wir alle in ein Auto wollen. Es ist klein, dreckig, es stinkt und letztens hatte ich das beste taxi bisher, voller Kakerlaken!!! Da freut man sich dann doch auf zu Hause. Uebrigens faehrt durch Koforidua ein ''Ullis Kinderland'' Bus. Ob die wissen, dass die alten Karren aus Deutschland nicht auf dem Muell sondern auf Ghanas Strassen landen und als Trotro benutzt werden?!

Und wieder alles ganz frisch. Manchmal hat man sogar Angst, dass manche Sachen noch zu frisch sein koennten. Das war das erste Mal, dass ich einen Lobster probiert habe, aber war ganz lecker, und mal wieder sehr billig.

So sieht ein Regenschauer in Ghana aus. Der hatte es wirklich in sich und bot eine schoene Abkuehlung. Aber wenn alles vorbei ist, kommt die Hitze auch ganz schnell wieder.

Von links nach rechts: Maike, deutsche Voluntaerin, Lydia, eine Form 3 Schuelerin, die in einem Monat ihr Abschlussexamen schreiben und dann auf die Senior High School gehen werden und Emmanuel, der beste deutschsprechende Ghanaer, den ich kenne. Er kann sich einfach alles merken und langsam muessen wir aufpassen, was wir sagen...

MEIN Christopher mit seinem Lieblingsschwein. Dass die Tiere bald geschlachtet werden, macht den Kindern gar nichts aus. So ist das halt auf dem Land. Sie haetten bestimmt nicht mal Probleme, es selbst zu tun. Das nenn ich mal richtige Bauern :)

Ich wollte mal beim Banku helfen. Banku ist eine klebrige Masse, die stundenlang im Topf gedreht werden muss, bis sie dick wird und schmeckt einfach widerlich. Ich glaube auch viele Kinder moegen es nicht besonders, aber wahrscheinlich ist es billig...

Unsere Koeche. Links Comfort und rechts Esther. Beide etwas grantig und manchmal auch sehr gemein zu den Kindern, aber eigentlich ganz nett. Nur die Sache mit dem Kochen koennte ruhig noch besser klappen.

Cooles Bild, Christopher und Esther.

Das ist Ernest, der Bruder von Vincent. Er ist meiner Meinung nach der kluegste Junge der ganzen Schule und wird wohl deshalb auch bald nach Accra geschickt, auf eine Schule, an der auch Atta Mills war. Und die Kappe: Ich hoffe Franzi und Josi fuehlen sich jetzt angesprochen. Ihr seht, euer Geschenk war ein voller Erfolg :)
Das waren die Fotos fuer heute. Ansonsten warten wir jetzt alle sehnsuechtig auf die Regenzeit, aber das Wetter hat sich schon ein wenig geaendert. Es ist jetzt immer recht neblig und die Sonne scheint nicht, aber heiss ist es trotzdem noch. Unser Brunnen, der gerademal vor 2 Monaten gebaut wurde, verliert langsam an Wasservorrat. Viele Kinder muessen jetzt wieder zur weit entfernten Wasserstelle laufen, aber ein zweiter Brunnen ist wohl in Planung. Madam Deborah laesst mich immernoch viel arbeiten und zur Zeit sind wir an einer Broschuere fuer/ueber BASCO, aber mit dem Layout hapert es noch ein wenig. Demnaechst werde ich mir mal professionelle Hilfe holen muessen. Ach und noch eine ''schoene'' Neuigkeit. Lisa und ich haben einen Zwischenmieter. Wir teilen uns ein Doppelstockbett, ich unten, Lisa oben. Und zwischen ihrer Matratze und den Holzlatten ueber mir wohnt nun jede Nacht eine Maus. Toll oder? Am Anfang fand ich es noch ganz witzig, aber mittlerweile raubt sie uns den Schlaf und: Lisa wurde gestern Nacht sogar gebissen!!! Ansonsten steht BASCO noch und die Kinder sind natuerlich noch immer toll und ich kann es mir gar nicht mehr ohne sie vorstellen. Aber das dauert ja noch eine Weile.
Morgen kommt wieder Besuch aus Deutschland und Samstag Abend heisste es Kokrobitey, Strand in Accra, und ab zur Reggae-Party!!! Das wird klasse und ich freue mich riesig auf Besuch und feiern. Und auf ein WURSTBROETCHEN!!! Ja, Nico hat gesagt, er bringt mir ein Broetchen mit Salami mit. Ich kanns noch gar nicht glauben. Hoffentlich wird mein Magen nicht zicken, weil er so etwas gar nicht mehr kennt.
Drueckt mir die Daumen, bis bald ihr Lieben.
Ach nien jetzt haette ich ja noch fast was Wichtiges vergessen. Also DANKE(!!!) fuer die zahlreichen Spenden, ich war einfach nur sprachlos und schaetz das sehr. Das ganze Geld wird BASCO sehr zur Hilfe kommen. Also, um alles offiziell fuer das BMZ zu machen, wurde das Geld erst an das DRK und dann zu ARA ueberwiesen. Jetzt laeuft alles als offizielle Spende. Ich habe lange darueber nachgedacht, wofuer das Geld genutzt wird. Es werden Matratzen gekauft, der Generator bekommt eine neue Batterie und eine Tankfuellung, eventuell werden wir uns aber auch mit dem nationalen Stromnetz verkabeln, da der Generator auf Dauer einfach zu teuer ist und viel zu viel Benzin frisst, dann wird die Kueche erneuert, da es dort durch den vielen Qualm fuer die Koeche auf Dauer eine koerperliche Zumutung ist, wir kaufen Reis, Mais, Bohnen und Gari und eventuell werden auch noch Buecher gekauft. Ich hatte erst ueberlegt, das Ged fuer die geplante Krankenstation zu nutzen, aber es wuerde den bau niemals fertig stellen und die Ghanaer bauen auch gerne etwas und hoeren dann in der Mitte einfach auf und das haus wird nie fertig. Um aber sicher zu gehen, dass das Geld exakt dafuer genutzt wird, habe ich mich gegen die Krankenstation entschieden. Ich hoffe, ihr seid alle damit einverstanden und danke euch nochmal vielmals und werde natuerlich alles bildlich festhalten fuer euch als Beweis. Auch die Kinder werden es euch danken.
Liebe Gruesse in die Heimat, bye bye Abeena

Samstag, 13. März 2010

Fortsetzung

Tut mir leid, das letzte Mal hat das Internet den Geist aufgegeben. Nun geht es weiter.

4. KUMASI

Hier waren wir in Kumasi im Kulturzentrum und haben mal wieder Fufu gegessen. Und so sieht die Herstellung aus. Ein kräftiger Mann übernimmt das pounden-auf den Teigkloß stampfen. Und eine Frau sitzt daneben und dreht das Ganze. Das dauert eine ganze Weile, bis die Masse weich und servierfähig ist.

Und das sind die Anfänge des größten Marktes in Ghana. Es ist heiß, laut, voller Leute und der Geruch nach Fisch und zig anderen Sachen beißt in der Nase. Und es ist natürlich super interessant. Hier gibt es wirklich alles zu kaufen, man muss nur wissen wo.


Jenny beim Schuhe kaufen. Für umgerechnet 2 Euro gibt es schicke Sandalen. Dahinter seht ihr ein Trotro. Das gängige Fortbewegungsmittel. Sie halten überall, wo du willst und sind spottbillig, nur meist auch gnadenlos überladen und man muss sich seinen Platz mit mindestens einer anderen Person teilen, aber dafür kommt man auch immer mit jemandem ins Gespräch.


Alles ganz frisch und billig vom Obststand. In Ghana gibt es die besten Ananas, Mangos, Melonen usw. Und es wird einem sogar noch mundgerecht verpackt. Dahinter seht ihr einen großen Deutschlandfan, der sich über unseren Besuch sehr gefreut hat.


Die übliche Art und Weise seine Kinder mit sich zu tragen. Kinderwagen gibt es nicht, dafür wären die Straßen auch zu schlecht.

5. AKOSOMBO

Das ist der berühmte Staudamm am Voltasee, der größte künstlich angelegte See Ghanas, der das halbe Land und sogar noch die Nachbarländer mit Strom versorgt.

Wieder was für´s Familienalbum. Schade, dass man auf den Bildern die brütende Hitze nicht sehen kann


Papa bei seiner kleinen Bootsfahrt über den Volta. Wir haben uns danach noch lange mit dem Jungen unterhalten. Jeden Tag, wenn er von der Schule kommt, leiht er sich von einem Mann das Boot aus. Das ganze Geld, was er verdient, muss er abgeben an den Mann und er darf davon 1 Cedi (50 Cent !!!) behalten. Wir haben ihm 10 Cedi für eine neue Schuluniform gegeben und er hat uns versprochen, das Geld zu verstecken und es nicht dem Mann zu geben...

6. KOFORIDUA


Sie hat den Markt fest im Blick-die african mama, wie es sich gehört

7. BASCO

Wir wurden herzlich begrüßt mit tanzen, singen und trommeln und vielen vielen Umarmungen. Nach zwei Wochen Abwesenheit war es einfach wundervoll, wieder bei "meinen" Kindern zu sein

Und das ist meine derzeitige Chefin, die Headmistress Madam Deborah. Eigentlich sehr nett, aber manchmal ein bisschen unheimlich, da sie nie schläft, aber immer betet, singt und mit sich selbst redet. Sie ist Pastorin, das sagt eigentlich alles


Mutti und Papa mit ihren neuen Kindern. Nee nee, nix da!


MEINE Felicia. Es war Liebe auf den ersten Blick!


Und das ist Fine mit ihrer geliebten Anita. Auch diese Trennung im August wird sehr schmerzhaft...


Einmal bitte recht feundlich, Mutti und Savita.


Amuzu mit einem unserer mitgebrachten Bälle. Ganz Ghana ist absolut Fußballverrückt


Das beste Bild überhaupt. Felicia hatte Spaß dabei, meinen Körper ein bisschen genauer zu untersuchen. Von Berührungsängsten keine Spur.


Kaki, unsere kleine Hotelfreundin


Die Flodders stürmen das Luxushotel...


Dieses Bild muss vergrößert und aufgehängt werden, denn wie sich herausstellte,war dies Muttis erste Arschbombe in ihrem Leben


Jeden Donnerstag in Koforidua ist Perlenmarkt und dort gibt es alles, was sich eine Frau nur wünscht. Jennys Herz schlug gleich höher, als sie die riesen Auswahl sehen konnte, dementsprechend wurde auch zugeschlagen

Wieder ein Abenteuer, in ein Hotel zu kommen. Eigentlich wollten wir in ein ganz anderes Hotel, aber nachdem wir fünf Männer fast zum Verzweifeln gebracht haben, weil niemand wusste, wo das Hotel ist, wurden wir einfach irgendwohin gefahren. Gute Wahl war es zum Glück!



Wir zeigen Flagge, leider etwas falsche Reihenfolge
Und schon wieder funktioniert der Blog nicht mehr. Tut mir leid, nächstes Mal geht es wieder weiter. Liebste Grüße in die wärmer werdende Heimat. Eure Maike

Donnerstag, 11. März 2010

Neues aus Ghana

Hallo meine lieben ungeduldigen Freunde. Hier endlich mal wieder ein Bericht von mir. Gleich zu Beginn, Entschuldigung für die lange Wartezeit. Nach zwei Wochen reisen bin ich nun wieder heil und gesund (!) in BASCO zurück. Die große Reise begann damit, dass Mutti´s Rucksack auf dem Weg von Düsseldorf nach Accra die Flucht ergriffen hat. Ich hatte schon alle Hoffnungen aufgegeben, nachdem auch die letzten Passagiere den langen Gang entlang gingen. Nur Familie Kapischke war verschollen. Doch gefühlte Stunden später waren wir endlich vereint, Mutti, wenn auch ein bisschen traurig um ihre verlorenen Sachen, Papa und Jenny. Nach der ersten Nacht in Accra ging es am nächsten Tag nochmal zum Flughafen, aber leider ohne Erfolg, da die netten Damen und Herren irgendwie keine Lust auf Arbeiten hatten. Dann haben wir beschlossen, Mutti jeden Tag in Papas schöne Unterhemden zu zwingen und die Reise ohne ihren Rucksack zu beginnen. Unser erstes Ziel hieß Cape Coast-mein persönlicher Lieblingsort in Ghana. Diese kleine Fischereistadt liegt direkt am Ozean und hat sogar eine alte, sehr schöne Burg, die man besichtigen kann. Unser Guesthouse war spottbillig und klasse, mit Dachterrasse und netten Leuten. Wir sind viel umhergewandert, waren lecker Bierchen trinken an der Strandbar, haben Fufu gegessen und die schöne Stadt genossen. Das nächste Ziel hieß dann Axim und das war das Highlight unserer Reise. Die Hotelanlage war traumhaft, alles sehr naturbelassen, schöne große Afrika-Bungalows, ein zahmes Reh namens Bambi und ein kilometerlanger Traumstrand, der Hawaii locker das Wasser reichen kann. Auch das Personal war klasse und wir hatten eine Menge Spaß. Dies waren wohl meine bisher entspanntesten Tage in Ghana.


Nach zwei Tagen relaxen ging es im Trotro für 5 Stunden nach Kumasi. Die Fahrt war anstrengend und auch Kumasi hat sich nicht gerade von seiner schönsten Seite gezeigt. Unser Hotel war vor allem von Fliegen besucht, dreckig und die ganze Stadt erlitt am Abend einen fiesen Stromausfall. Dafür haben wir ein tolles Restaurant mit internationaler Küche gefunden, in dem wir es uns haben gut gehen lassen. Am nächsten Tag sind wir ins Kulturzentrum und haben den kreativen Handwerkern über die Schulter geguckt. Danach ging es dann in das Gewusel-der größte Markt Ghanas. Nach ca 45 Minuten hatten uns jegliche Kräfte verlassen und wir flohen in ein nettes Café mit nicht so netten Kellnern, dafür aber gut gekühlten Getränken. Bei der Gelegenheit haben wir noch eine riesige Beerdigung beobachtet und das Stadion gesehen. Am nächsten Tag ging es dann wieder 5 Stunden zurück nach Koforidua-meiner aktuellen fast-Heimat. Nach einer kleinen Stadtführung sind wir ins Hotel, haben das ghanaische Bier genossen und ich bin aufgrund einer fiesen Malaria schon recht früh ins Bett. Am 23.02. feierten wir meinen 22. Geburtstag. Ich wurde von Papa geweckt mit Obstler aus seinem Flachmann und dann ging es nach BASCO-mein ghanaisches zu Hause. Der Empfang war sehr herzlich, die Kinder haben für mich gesungen und Karten gebastelt. Auch die anderen volunteers hatten einen tollen Empfang vorbereitet mit selbstgebautem Kekskuchen und schönen Geschenken. Dann wurde noch viel mit den Kindern gekuschelt, wobei sich die drei Kapischkes ziemlich in die Kleinen verliebt haben. Ich bin es ja schon längst. Der Tag in BASCO war super schön und viel zu schnell vorbei. Am nächsten Tag sind wir dann frühs auf den Perlenmarkt gegangen, wobei Jenny fast die Augen ausgefallen wären und danach ging es mit dem Trotro nach Akosombo, zum Voltastaudamm. Wir haben eine Führung bekommen und wären dabei fast gestorben vor Hitze. Danach gab es wieder eine genüssliche Pause am Ufer des Volta, Papa ist ne Runde Bott gefahren mit einem netten Jungen, dem wir danach noch aus lauter Mitleid 10 Cedi gegeben haben, was in Ghana unglaublich viel ist. Abends ging es zurück nach Koforidua und auf dem Weg in unser nicht so schönes Hotel haben wir ein Luxushotel passiert, wobei wir kurzerhand beschlossen haben, in Koforidua noch einen Tag dran zu hängen und den Schlafplatz zu wechseln. So genossen die Flodders einen Tag lang den erfrischenden Pool und puren Luxus. Dann hieß unser letztes Ziel Accra. Wir haben den Strand gesehen, das Independence Square und das Stadion besucht, waren im Art Centre, wo man oder besser frau in eine Welt voller Schmuck aus Holz und Perlen abtaucht, Kleider aus dem traditionellen Kente-Stoff kaufen und viel Deko für zu Hause ergattern kann. Danach ging es noch zur Uni Accra und zum Museum. Belohnung gab es abends natürlich mit einem leckeren Bierchen. Und so schnell waren die zwei Wochen leider auch wieder um. Mich erwischte noch eine miese fiese Malaria, weswegen ich die eine von den zwei Wochen flach lag und nich wirklich zu gebrauchen war. Dann mussten wir Samstagabend im Hotel auf Wiedersehen sagen, weil ich wegen der bösen M. nicht mit zum Flughafen konnte. Alles in allem waren es aber tolle zwei Wochen, immer mit Rucksack unterwegs und spontan entscheiden, wo man hin möchte... Und nun ein paar Bilder!
1. ACCRA
Das war unser erstes Hotel für eineNacht. Wir haben einen kleinen Spaziergang gemacht und die drei "Neuen" haben ihr erstes Tütenwaser getrunken, mit Bravour bestanden!


Das beste Eis der Welt gibt es in Ghana. Schmeckt wie Fruchtzwergeis und ich bin ihm verfallen. Einfach superlecker...

2. CAPE COAST                                                                                                                                       


Akunft in Cape Coast im Hotel Sammo Guesthouse. Super billig (Doppelzimmer pro Nacht 7 Euro) und total schön. Darauf musste erstmal angestoßen werden. Das Bier in Ghana ist übrigens sehr lecker
 
Das ist King David, wie er sich selbst so schön nennt. Er verkauft T-Shirts und natürlich musste ich mir auch so ein schönes Obroni Shirt zulegen. In BASCO bin ich damit der neuste Schrei.


So sieht leider der Strand in Ghana an vielen Orten aus. Die Ghanaer besitzen kein Müllsystem und bringen deshalb einfach alles an den eigentlich so schönen Strand.


Und so kann er aussehen, wenn sie sich Mühe geben. Im Hintergrund ist das berühmte Cape Coast Castle.


Nach dem ausgiebigen Stadtrundgang brauchten wir erstmal eine kleine Belohnung im Obroni-Café.


Auf einer schönen Dachterrasse gabs dann das erste Mal Fufu für meine Lieben. Und siehe da, alle waren wider Erwarten sehr begeistert.


Big Mama mit ihren Schützlingen!


Das berühmte Bild von Cape Coast. Viele bunte Fischerboote, viele Netze und viele Kinder, die ausgiebig im Wasser baden. Nur der Obroni links im Bild ist ungewöhnlich.
 
Sonnenuntergang in meiner Traumstadt. Und ich versuche bei den Kindern mit meinen kargen Twi-Kenntnissen zu punkten, was auch ganz gut geklappt hat.


Jenny übt mit einem kleinen Orangenverkäufer das traditionelle Schnipsen bei der Begrüßung. Am Ende der 2 Wochen ging das schon ziemlich gut

3. AXIM                                                                                                                                                   

Ankunft im Hotel Ankobra Beach Resort-der Traum!!! Vollgepackt mit tollen Sachen, die das Leben schöner machen...
 
Da ist er. Der absoluteTramstrand, an dem wir uns zwei Tage die Sonne auf den Bauch haben scheinen lassen. Seid jetzt bitte alle mal ein bisschen neidisch! Danke.
 
Und hier seht ihr unseren treuen Gefährten Bambi.


Ja wir hatten ne Menge Spaß...


Und nach dem Spielen gab es eine leckere Belohnung, super frische Kokosnüsse.


Jenny und ich bei der Krebsjagd. Bambi kam nur leider ständg dazwischen und hat die fette Beute verjagd. Leztenendes war es doch noch recht erfolgreich. Wir haben eine Krabbe gefangen, aber die hat leider einen Schock erlitten und war danach tot...


Hier mal ein schönes Foto für´s Familienalbum


Und hier ist der grandiose Bungalow. Links der Eingang für die Eltern, rechts der für die Kinder. Dahinter seht ihr übrigens die gerade ausbrechende Krankheit bei den Palmen. Unser netter Taxifahrer hat gesagt, niemand weiß, warum die Palmen gerade alle absterben. Aber es kommen gerade viele Forscher nach Ghana, um der Sache auf den Grund zu gehen.


Raubtierfütterung...


Auf unserem langen Strandspaziergang haben wir uns nen fetten Sonnenbrand eingefangen und Jenny hat viele neue Freundschaften geschlossen
 
Und einen neuen Trend hat Jenny auch gleich noch gesetzt

Die Fischer ziehen stundenlang das Netz aus dem Wasser. Papa durfte gegen Bezahlung Fotos schießen und das Ergebnis der harten war traurigerweise ein fast leeres Netz.

Der große Häuptling beim Trommeln
Das ist Peter unser netter Taxifahrer, der uns von Axim nach Takoradi gefahren hat, um von dort aus mit dem Trotro für 5 Stunden nach Kumasi zu fahren.
Also, der Blog funktioniert gar nicht mehr. Ich muss wohl beim nächsten Mal weitermachen